Bauen mit Hochschulabschluss

Als Maurer oder Strassenbauer an die Hochschule? Doch, auch dieser Weg steht gelernten Bauprofis durchaus offen. Wer die Berufsmatura oder einen andern Mittelschul-Abschluss hat und merkt, dass ihn die wissenschaftlich-technologischen und eher theoretischen Seiten des Bauens interessieren, kann sich ein entsprechendes Studium an einer Fachhochschule überlegen. "Dipl. Bauingenieur FH" und "Architekt FH" sind Titel, die viele Türen öffnen zu interessanten neuen Betätigungsfeldern und zu verantwortungsvollen Kaderpositionen. Bauleute, die den Beruf von der Pflasterkelle auf gelernt haben und in Kaderpositionen aufsteigen wollen, werden in der Baubranche dringend gebraucht!


Bauingenieur FH

Projektieren, berechnen, Pläne entwerfen. Die technische Ausführung von Bauwerken leiten und begleiten. Im Team und Kontakt mit verschiedenen Partnern. Für Wohnüberbauungen, Produktionsanlagen, Büro- und Verwaltungsbauten, Strassen und Plätze, Bahnen, Flughäfen, Hafenanlagen für die Schiffahrt, für Wasser- und Stromversorgungsnetze. Das alles sind typische Betätigungsfelder für Bauingenieure. Ihr Arbeitsplatz ist häufig ein Ingenieur-Büro oder eine grosse Baufirma im In- oder Ausland.




Architekt FH

Wer als Bauprofi nicht nur nach vorgegebenen Plänen arbeiten möchte, sondern Interesse und Begabung hat zum eigenen Gestalten von Bauwerken, kann den "Dipl. Architekt FH" anvisieren. Architekten arbeiten in interessanten Spannungsfeldern. Sie müssen ästhetische und kreative Aspekte in Einklang bringen im Rahmen von Auftraggeber-Wünschen und gesetzlichen Vorgaben. Architekten arbeiten eng zusammen mit Auftraggebern, Baufirmen, Bauführern, Polieren usw. Sie arbeiten in Architekturbüros, bei grossen Baufirmen, in Konzernzentralen oder Baudepartementen des Staates.
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