Der Bauführer blickt durch

Der Fachmann zwischen Bauherr und Bauprojekt. Im Baubüro. Auf der Baustelle. An Besprechungen. Planen, disponieren, instruieren, überwachen. Ein Kontaktjob mit viel Fachwissen im Hintergrund.



Der Bauführer ist der „Manager“ seiner Bauprojekte. Er besucht zwar die Baustellen regelmässig, arbeitet aber vorwiegend im Büro und an Besprechungen auf der Baustelle.

Ein Bauführer muss weit über die Baustelle hinaus blicken. Er stellt Offerten zusammen für potentielle Auftraggeber einer Baufirma, handelt mit ihnen Werkverträge aus. Ist der Auftrag "unter Dach", erstellt er ein Ausführungs-Konzept. Darin steht z.B. wie der Bauplatz eingerichtet werden soll, welche Maschinen und Bauleute für wie lange verfügbar sein müssen, wer die Materialien liefert und welche Sub-Unternehmer am Bauwerk mitschaffen werden. Der Bauführer ist auch dafür verantwortlich, dass seine Poliere in jeder Bauphase rechtzeitig die fertigen Pläne bekommen. Er kontrolliert das termingerechte Fortschreiten seiner Bauprojekte, hält den Stand der Arbeiten fest und erstellt die Rechnungen für den Auftraggeber.

Wer Bauführer wird, muss zwar das Bauhandwerk von Grund auf verstehen, aber er übt es kaum mehr selber aus. Planen, Kommunizieren, Verhandeln, fachlich beraten, bewerten, auswählen, überwachen usw. sind die Tätigkeiten, die hauptsächlich seine Arbeitstage ausfüllen.
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